Das Gartenlexikon:
Blaue Säulenzypresse
Bodendecker
Buchsbaum
Glöckchenheide “Pieris”
Kirschlorbeer
Lebensbaum
Rankplanzen
Rhododendron
Smaragdlebensbaum
Weihnachtsstern
Winterharter Bambus
Topfmyrte
Unsere Quicktipps:
Wie pflanze ich Rosen? Wurzelverpackte Rosen sollten 24 Stunden lang im Wasser stehen und die Veredlungsstelle ca. 2 fingerbreit tief gepflanzt werden.
Topfpflanzen immer von oben gießen. Schütten Sie das Wasser fort, das nach 30 Minuten noch nicht von der Pflanze aufgesogen worden ist.
Achten Sie darauf, dass Ihre Blumen nicht im Wasser stehen. Das vertragen die meisten Wurzeln nämlich überhaupt nicht. Sie beginnen zu faulen.
Nicht benebeln. Folgende Blumen vertragen es nicht sehr gut, mit Wasser besprüht zu werden: Primeln, Alpenveilchen und Chrysanthemen. Verzichten Sie deshalb darauf, sie zu benebeln.
Sind die Blätter Ihrer Pflanze verwelkt, sollten Sie diese sofort absammeln. Die Ursache für kränkelnde Topfpflanzen ist sehr oft sauer gewordene Blumenerde infolge zu vielen Gießens.
Schwarzer Tee wirkt ausgezeichnet als Düngemittel für Zimmerfarne.
Stellen Sie Schnittblumen nachts kühl. So haben Sie längere Zeit Freunde an Ihnen. Wenn Sie die Stiele Ihrer Rosen jeden Tag nachschneiden, bleiben Sie länger frisch.
Damit Tulpen auch in der Vase lange frisch bleiben, sollten Sie sie am Stielende mit einer Nadel einstechen.
Kleine Steckzwiebeln. Wichtig ist, dass Sie nur kleinste Zwiebeln zum Stecken auszuwählen. Die besten sind haselnussklein. Die großen Zwiebeln schießen dagegen gern ins Kraut.
Setzlinge brauchen Regen. Ihre Setzlinge sollten Sie nur nach dem Regen, oder während es regnet, verpflanzen. Es können sonst Wachstumsstockungen eintreten.
Kürbis- und Gurkenkerne einweichen. Kürbis und Gurkenkerne am besten eine Nacht vor der Aussaat leicht in Milch einweichen.
Bohnen sollten Sie nur frühmorgens ernten, weil sie dann ihr volles Aroma entfalten und beim Kochen erheblich besser schmecken.
Bauen Sie besser Stangenbohnen an. Sie bringen doppelt so viel Ertrag wie Buschbohnen.
Da Tomaten den Boden auslaugen braucht der Boden Dünger.
Radieschen sollten nicht in sonniger Lage säen, da sie sonst leicht holzig werden können.
Wenn Sie eine Blumenerde kaufen und legen Wert auf ein gesundes Wachstum, somit also auf eine ausgewogene Ernährung der Pflanzen, kaufen Sie Qualitätserde und benutzen Sie keine “Billigerde”.
Bei Kohlarten, besonders Kohlrabi, auf Befall von Kohlhernie oder Kohlkropf achten. Befallene Pflanzen welken leicht und sind aus dem Garten zu entsorgen ( am besten in den Hausmüll ), nicht kompostieren, da die Sporen des Pilzes im Boden mehrere Jahre überdauern können.
Wintergemüse wie Kohlarten wachsen noch täglich und brauchen weiterhin unsere Pflege. Anfang des Monats können wir noch Radieschen, Feld- und Schnittsalat und Löffelkraut für eine diesjährige Ernte aussäen. Sauerampfer, Feldsalat und Winterspinat muss für die Frühjahrsernte bis zur Monatsmitte in die Erde. Pflanzzeit ist für ausdauernde Küchen- und Teekräuter, für Winterzwiebeln und Knoblauch.
Wintergemüse wie Kohlarten, Möhren, Porree und Sellerie gewinnen täglich an Masse. Häufiges Hacken und bei Trockenheit Wässern steigern den Zuwachs. Trockenheit ensteht nicht nur durch die direkte Sonneneinstrahlung sondern auch durch Wind. Kartoffel vor dem Einkellern abtrocknen lassen. Nur gesunde und unbeschädigte Knollen einlagern. Grüne Knollen dabei gleich aussortieren. Vor dem ersten Frost Gurken, Tomaten, Zucchini, Kürbis und Bohnen ernten. Leichte Nachtfröste können mit einem Gemüsevlies oder einer Luftpolsterfolie ferngehalten werden.Im Handel gibt es genügend Angebote an Abdeckmöglichkeiten z.B. Jutesäcke in verschiedenen Größen.
Der September ist eine günstige Zeit für die Neuanlage von Rasen. Die gegrabene, von Wurzelunkräutern und Steinen gesäuberte Fläche nach dem Setzen mit einem Rechen eben ziehen. Die passend zu dem Gebrauchszweck ausgewählte Rasenmischung gleichmäßig aussäen. Auch hier werden hochwertige Saaten von Markenherstellern empfohlen. Saatgut mit dem Rechen leicht einharken. Mit Brettern ( oder einer Rasenwalze ) unter den Schuhen antreten und bis zum sichtbaren Keimen gleichmäßig feucht halten. Vlies schützt vor schnellem Austrocknen und Vogelfraß.
Im Herbst überwiegen die sanften, satten Farben der Hortensien. Liebhaber der Hortensien schätzen die Blütenpracht und erfreuen sich täglich daran. Eine Pflege sollte hier selbstverständlich sein. Rhizomteilung bei Bartiris am besten nach der Blüte oder bis ca. Ende September teilen. Um die Pflanzen zu vermehren und die Blütenqualität zu verbessern etwa im dreijährigen Rhythmus teilen. Das Rhizomgeflecht vorsichtig mit der Grabgabel aufnehmen und die jüngeren Rhizome mit ein oder zwei Blattbüscheln mit einem glatten Schnitt abtrennen. Dabei vorhandene Wurzeln möglichst nicht beschädigen. Welke Blätter entfernen und die übrigen kürzen. Die Jungpflanzen setzen wir an einem neuen Standort schräg in die Erde, so dass das obere Rhizom-Ende nicht bedeckt wird.
Pflanzzeit auch für Blumenzwiebeln. Sie gedeihen in jedem Gartenboden, wenn er locker und wasserdurchlässig ist. Für einige Sommerblumen ist die Aussaat im September günstig. Schleifenblume, Jungfer im Grünen, Mohn, Ringelblume und Seifenkraut. Fuchsien- und Geraniensteckling bewurzeln und als Jungpflanze auf der Fensterbank überwintern.
Hobbygärtner können viel dafür tun, verantwortlich und bewusst mit Trinkwasser umzugehen. Diverse Regensammler in verschiedenen Formen und Größen machen es heutzutage leicht, Regenwasser zu sammeln. Besonders für kleine Grundstücke und Gärten eignen sich Säulentanks, die es ab ca. 200 Liter Inhalt zu kaufen gibt.
Wühlmäuse bekämpft man am besten, indem man sich beim Friseur ein paar abgeschnittene Haare besorgt und diese in die Wühlmausgänge legt. Durch den ständigen Menschengeruch fühlen sie sich belästigt und suchen sich ein neues zuhause. Eine weitere Möglichkeit zur Bekämpfung ist der Einsatz eines Wühlmausvertreibers, diesen erhält man im Baumarkt. (Solarbetrieben oder mit Batterien)